Innere Sicherheit – Nulltoleranz Politik beginnt bei „kleinen“ Regelbrüchen

Ein interessanter Typ mit einer ungewöhnlich interessanten Biografie (Jurastudium, Polizeiausbildung, U-Bahn-Fahrer) schrieb ein interessantes Buch.

Ausgehend von der Zustandsbeschreibung Deutschlands plädiert er aus der Praxis eines Polizisten und U-Bahn-Fahrers für sinnvolle Gegenmaßnahmen hinsichtlich der „Summe der kleinen, folgenlosen Regelbrüche, die den öffentlichen Raum verändert“.

Diese Forderung nach Zero Tolerance sei kein Ausdruck von Härte, konkretisiert der Autor, sondern von Fairness gegenüber allen, die sich an die Regeln halten.

Wenn Verantwortliche anfangen, diese präventiven Maßnahmen ebenso selbstverständlich anzuwenden, wie sie Steuern eintreiben oder Parkverstöße ahnden, dann kehrt auch die Sicherheit zurück.

Denn ein Rechtsstaat, der das Sicherheitsbedürfnis seiner Bürger abtut, verspielt seine wichtigste Währung: das Vertrauen.

Dieses Buch ist unbequem, weil es eine der großen politischen Selbstverständlichkeiten unserer Zeit infrage stellt. Es benennt eine Lücke, über die im öffentlichen Diskurs erstaunlich selten ernsthaft gesprochen wird: die innere Sicherheit. (Aus dem Geleitwort zum Buch)

HIER gehts zur Buchbesprechung

Über Bersch

Avatar-Foto
Das ist der - schon etwas ältere - Typ, der auf dieser Website für alles verantwortlich ist.