Aus der Landtagswahl vom 8. März 2026 in Baden-Württemberg ging der visuell herausfordernde Kandidat Cem Özdemir als Sieger um das Amt des Ministerpräsidenten hervor. Aus den Stimmen der 7,8 Millionen Wahlberechtigten ging Özdemirs Partei „Die Grünen“ mit nur rund 27 Tsd. Stimmen, oder 0,3 Prozent Vorsprung vor der CDU als Sieger durchs Ziel. Nebenbei wurde die SPD dabei marginalisiert.
Bemerkenswert dabei der Umstand, dass der VW-Konzern seine Bilanzzahlen zwei Tage vor der Wahl veröffentlichen wollte, dann jedoch bis zwei Tage nach Wahl wartete, um einen 98-prozentigen Gewinneinbruch bei Porsche zu offenbaren. Die Steuern in Baden-Württemberg sprudeln nicht mehr wie gewohnt. Eine gewaltige Herausforderung für einen irgendwie im politischen Spiel gehaltenen Politiker, der sich schon als Abgeordneter mit einer Einkommenssteuer Nachzahlung von rund 80.000 D-Mark herumschlagen musste.
Zwischenzeitlich fragt man sich wie uninformiert sich deutsche Politiker und deren Pressesprecher geben dürfen, wenn die Informiertheit der Bürger schon weit über den Wissensstand des politischen Personals hinausgeht. Das Eingeständnis „ist mir/uns nicht bekannt“ steht zusammen mit in der Öffentlichkeit geäußerten Falschinformationen über Zahlen oder Fakten mittlerweile in einem ungesunden Verhältnis zur Machtfülle der sich im politischen Berlin tummelnden Protagonisten.
Nachdem man beim ZDF mit KI-generierten Bildmaterial und einem falsch zugeordneten Video die Berichterstattung zur Abschiebepraxis der US-Einwanderungsbehörde ICE in einer Nachrichtensendung aufpeppen wollte, erging man sich bei der ARD nach einem fehlerhaft geschnittenen Videobeitrag über Angela Merkels Anwesenheit bei der Wahl von Friedrich Merz zum CDU-Chef nun in der Umdeutung einer Naturkatastrophe in Japan.
„Japan erinnert an Atomkatastrophe von Fukushima vor 15 Jahren“. Doch keines der20.000 Opfer starb wegen eines Reaktorunfalls. Sie wurden Opfer einer Naturkatastrophe, eines Erdbebens und eines dadurch verursachten Tsunamis.
Eine korrekte Meldung dazu liefert THE JAPAN TIMES: „Am Mittwoch fanden landesweit Gedenkgottesdienste zur Erinnerung an den 15. Jahrestag des Großen Erdbebens in Ostjapan statt, wobei um 14:46 Uhr eine Schweigeminute für die Opfer der Katastrophe abgehalten wurde – der Zeit, zu der das Erdbeben einen Tsunami verursachte“.
Derweil treibt die menschengemachte militärische Katastrophe der israelisch-US-amerikanischen „Präventivschläge“ gegen den Iran Benzin und Energiekosten weltweit in die Höhe. Während man in Deutschland darüber streitet, ob sich der angegriffene Iran überhaupt und wie lange noch verteidigen darf, darf Russland zur Stabilisierung der Energiemärkte dank Trumps Gnaden wider mehr Öl und Gas verkaufen.
Ihre ganz eigene Art der Stabilisierung der Situation und Begrenzung von Preiserhöhungen an Deutschen Tankstellen verkündete Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Tankstellen in Deutschland sollen -einem österreichischen Modell folgend- demnächst nur noch einmal am Tag ihre Kraftstoffpreise erhöhen dürfen. Das wird Preiserhöhungen zwar nicht verhindern. Doch immerhin taktet Reiche die Preise im 24-Stunden Rhythmus.
Ups: Da ist man in Österreich schon wieder weiter. Dort sollen Preiserhöhungen an Tankstellen demnächst nur noch dreimal die Woche erlaubt sein. So ist das eben in Deutschland. Da hat man mal eine Idee und schon ist sie wieder überholt!
Und Morgen stehen wir wieder auf, schmeißen irgendeine digitale Nachrichtenschleuder an und ….. schütteln erneut den Kopf!
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